Am Donnerstag, 26. Februar 2026, tauschten 35 Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen des Bildungszentrums Meckenbeuren Klassenzimmer gegen Werkbank. Ihr Ziel: der Handwerkertag an der Claude-Dornier-Schule in Friedrichshafen.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Schulleiter Herrn Österle ging es ohne Umwege in die Praxis. In kleinen Gruppen aufgeteilt, durften die Jugendlichen verschiedene Ausbildungswerkstätten erkunden – und vor allem selbst Hand anlegen. Ob als Anlagenmechaniker, Maurer, Zimmerer, Friseur, Kfz-Mechatroniker oder Elektriker: Für jeden Geschmack war etwas dabei.
Statt nur zuzuschauen, fertigten die Schülerinnen und Schüler eigene kleine Werkstücke an. Dabei wurde gehämmert, geschraubt, gesägt und frisiert – und ganz nebenbei so mancher verborgene Berufswunsch entdeckt. Besonders spannend war für viele der direkte Austausch mit den Ausbildern. Sie gaben nicht nur Einblicke in ihren Berufsalltag, sondern auch wertvolle Tipps für Praktikum und Bewerbung.
Nach rund zwei Stunden intensiver Praxis stand eine wohlverdiente Pause auf dem Programm. Bei Vesper und Getränken wurde lebhaft diskutiert: Wer hatte das spannendste Werkstück gebaut? Welcher Beruf überraschte am meisten? Die Begeisterung war deutlich spürbar.
Frisch gestärkt starteten die Jugendlichen in eine zweite Praxisphase – diesmal in einem anderen Handwerksberuf. So bekam jede und jeder die Möglichkeit, gleich zwei Gewerke näher kennenzulernen und unterschiedliche Talente auszuprobieren.
Gegen 13 Uhr endete der Handwerkertag. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck und vielleicht auch einer klareren Vorstellung von der eigenen beruflichen Zukunft machten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Zug auf den Rückweg nach Meckenbeuren. Ein Schultag, der im wahrsten Sinne des Wortes „Hand und Fuß“ hatte.
















