Neuntklässler verbringen eine Woche zwischen Meer, Fish & Chips und Sprachschule in Eastbourne
Voller Vorfreude und mit wachsender Spannung starteten die Schülerinnen und Schüler der Stufe 9 des Bildungszentrums Meckenbeuren mitten in der Nacht ihre Sprachreise nach Eastbourne in Südengland.
Und sie sollten nicht enttäuscht werden. Die Gastfamilien gaben sich allergrößte Mühe, dass sich die Schüler wohlfühlten. Viele wurden sogar täglich mit ihrem Lieblingsessen verwöhnt.
Neben zwei Vormittagen in einer Sprachschule, gab es ein abwechslungsreiches Ausflugs-Programm für die drei Klassen. Dieses brachte die Jugendlichen ins Seebad Brighton mit seinem berühmten Pier, sowie in die Lanes – den kleinen atmosphärischen Einkaufsgässchen.
In der Hafenstadt Portsmouth wurden die Schülerinnen und Schüler durch den Besuch des weltberühmten Flaggschiffes „HMS Victory“ an den Anfang des 19. Jahrhunderts entführt. Lord Nelson besiegte damals Napoleon in der Schlacht von Trafalgar und gilt seither als Nationalheld Großbritanniens.
Das moderne Eastbourne konnten die Neuner vom Spinnaker-Tower aus entdecken, der aus 107 m Höhe einen weiten Ausblick über Stadt und Meer bot.
Leider musste die Reisegruppe auf die spektakuläre Aussicht bei der geplanten Wandung zu den Seven Sisters und Beachy Head wegen extrem starker Windböen verzichten. Ein Spaziergang entlang des tiefergelegenen Küstenweges Richtung Eastbourne bot jedoch einen reizvollen Ausgleich.
Schon war der letzte Tag der Klassenfahrt angebrochen, der die Jungen und Mädchen nach London führte. Die roten Telefonzellen und Doppeldecker-Busse, die schwarzen Taxis, Big Ben und Westminster zogen die jungen Leute in ihren Bann und boten „England-Feeling“ pur. Dazu gehörte selbstverständlich auch die traditionelle Zeremonie „Changing of the Guard“ am Buckingham Palace, bevor es schließlich zum Covent Garden und zum London Eye ging.
Ein herrlicher Blick auf London und eine Schifffahrt auf der Themse unter der Tower Bridge hindurch, ließ eine ereignisreiche und unvergessliche Klassenfahrt zu Ende gehen. Nicht nur die sprachlichen und kulturellen Erfahrungen, sondern vor allem die menschlichen Begegnungen haben diese Reise zu etwas Besonderem gemacht. Die Schülerinnen und Schüler aus allen drei Klassen haben sich außerhalb vom Schulalltag noch besser kennengelernt und zueinander gefunden.

