Am Montag, 15. Juni 2026, stand für die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen des Bildungszentrums Meckenbeuren ein wichtiges Thema auf dem Stundenplan: Verkehrssicherheit. Im Rahmen einer Verkehrserziehungsaktion zum Thema „Toter Winkel“ lernten alle Fünftklässler an zwei praxisnahen Stationen, wie sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen können.
Auf dem Pausenhof durchliefen die Kinder in kleinen Gruppen zwei verschiedene Stationen. Besonders eindrucksvoll war die Station an einem über 18 Tonnen schweren LKW der Firma UPS. Unter der Anleitung von Steve Gruschka im LKW und Johannes Ernst (Centermanager) der Firma UPS sowie der Polizeibeamten Dietmar Meisohle und seiner Kollegin Sabine Theurer vom Polizeipräsidium Ravensburg, konnten die Schülerinnen und Schüler selbst im Fahrerhaus Platz nehmen. Dabei erfuhren sie aus erster Hand, welche Bereiche für LKW-Fahrer trotz moderner Spiegeltechnik nicht einsehbar sind und warum ausreichend Abstand zu großen Fahrzeugen lebenswichtig ist. Die praktische Demonstration machte den Kindern deutlich, wie schnell sie sich im sogenannten „Toten Winkel“ befinden können.
An der zweiten Station drehte sich alles um das Thema Fahrradhelm. Die Polizeibeamten Kurt Walther und Hans Hunger engagieren sich ehrenamtlich für die Verkehrswacht und erklärten den Kindern die Bedeutung eines richtig getragenen Helms. Besonders anschaulich wurde dies mithilfe eines sogenannten „Holzkopfes“, der die Aufprallenergie eines Sturzes digital in die jeweilige Fahrgeschwindigkeit umrechnete. So konnten die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass bereits bei geringen Geschwindigkeiten schwere Kopfverletzungen entstehen können. Ein Fahrradhelm kann in solchen Situationen den Verletzungsgrad erheblich reduzieren und somit Leben retten.
Die Aktion wurde durch die Zusammenarbeit des Polizeipräsidiums Ravensburg, vertreten durch Dietmar Meisohle, der Firma UPS, vertreten durch Johannes Ernst, die den LKW zur Verfügung stellte, sowie der Verkehrsbeauftragten des Bildungszentrums Meckenbeuren, Franziska Pech, ermöglicht. Gemeinsam sorgten sie dafür, dass alle Fünftklässler die wichtigen Inhalte praxisnah erleben konnten.
Gerade weil Verkehrsunfälle mit LKW häufig schwerwiegende Folgen haben, war diese anschauliche Vermittlung für die Kinder von großer Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler erhielten wertvolle Hinweise für ihr Verhalten im Straßenverkehr und konnten ihr Wissen direkt vor Ort anwenden.
Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten für ihr Engagement, die Bereitstellung der Materialien sowie die Organisation und Durchführung der Veranstaltung.

